Jetzt mit Konzept.
Sie haben es selbst versucht, mit gutem Grund. Die Provision sparen, selbst entscheiden, direkt mit den Leuten sprechen. Was dann passiert, ist fast immer dasselbe: viele Anfragen, wenige ernsthafte, am Ende Stillstand.
Worum es meistens geht.
Dabei liegt es fast immer am Werkzeug: an Marktdaten, die privat schwer zu bekommen sind, an Fotos, die eine Wohnung tragen müssen, und an Reichweite über ein einzelnes Portal hinaus.
Woran es liegt, lässt sich meistens an drei Dingen festmachen: der Preis war aus der Nachbarschaft abgeleitet statt aus Marktdaten, die Bilder haben die Räume kleiner gemacht als sie sind, und die Reichweite endete bei einem Portal.
Was zuerst zu klären ist.
Aus Daten statt aus Gefühl
Was der Nachbar aufruft, ist ein Angebotspreis, kein erzielter Preis. Eine Markteinschätzung arbeitet mit Marktdaten aus der Region und dem Bodenrichtwert.
Der erste Eindruck entscheidet
Aufnahmen mit Weitwinkel ohne Verzerrung, gesetztem Licht und Nachbearbeitung. Darüber entscheidet sich, ob jemand überhaupt klickt.
Mehr als ein Portal
Portale, Social Media, die Suchkunden-Liste und das regionale Netzwerk starten am selben Tag.
Ein alter Preis wirkt nach.
Wenn eine Immobilie lange online stand, kennen die Interessenten in der Region sie bereits. Viele haben sie damals angesehen und abgelehnt. Ein unveränderter Neustart erreicht genau diese Leute noch einmal.
Deshalb beginnt die Arbeit nach einem gescheiterten Privatverkauf mit einer ehrlichen Einordnung: Welcher Preis trägt heute, und was muss sich an der Darstellung ändern, damit die Immobilie wie ein neues Angebot wirkt.
So gehe ich vor.
Vier Schritte. Sie wissen zu jedem Zeitpunkt, wo wir stehen und was als Nächstes ansteht.
Analyse
Was lief, was nicht. Wir sehen uns Inserat, Preis, Bilder und Anfragen gemeinsam an.
Markteinschätzung
Eine Preisspanne mit Begründung, auch wenn sie unter Ihrer bisherigen Vorstellung liegt.
Neuaufsetzen
Neue Fotos, neuer Text, neue Reichweite. Das Angebot startet als neues Angebot.
Verkauf
Geprüfte Interessenten, Besichtigungen, Kaufvertrag und Übergabe.
Diese Einschätzung ist eine unverbindliche Markteinschätzung und kein Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 BauGB. Ein solches Gutachten bleibt öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorbehalten. Die Einschätzung beruht auf den von Ihnen gemachten Angaben, die nicht durch eine Besichtigung geprüft wurden.
Häufige Fragen dazu.
Warum hat mein Privatverkauf nicht funktioniert?
In den meisten Fällen liegt es am Preis, an den Bildern oder an der Reichweite. Ein Preis aus der Nachbarschaft ist ein Angebotspreis, kein erzielter. Nach einer Analyse Ihres bisherigen Inserats lässt sich in der Regel benennen, woran es lag.
Schadet es, wenn die Immobilie schon lange online stand?
Ja, Interessenten in der Region kennen sie dann bereits. Deshalb wird neu aufgesetzt, mit neuen Bildern, neuem Text und einem Preis, der trägt, statt denselben Auftritt noch einmal zu zeigen.
Lohnt sich ein Makler, wenn ich die Provision sparen wollte?
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an Verbraucher eine Grenze: Der Anteil des Käufers reicht höchstens an den des Verkäufers heran, Paragraf 656c und 656d des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Ob sich das rechnet, entscheidet der Unterschied im erzielten Preis. Den konkreten Satz vereinbaren wir vorher schriftlich.
Mehr zum Ablauf steht auf der Seite zur Markteinschätzung, weitere Lebenslagen im Ratgeber.
Rufen Sie mich an. Wir klären das direkt.
Ein Gespräch bringt Sie meistens weiter als jedes Formular. Fragen Sie alles, was Sie beschäftigt, ganz unverbindlich.
Samstags nach Absprache, auch kurzfristig.
Schreiben Sie mir über WhatsApp, auch spät am Abend. E-Mails lese ich täglich.